Star Wars: Squadrons: EA zeigt ersten Gameplay-Trailer

Quelle: Epic Games

Im Zuge des EA Play-Events wurde erstes Gameplay zu Star Wars: Squadrons gezeigt.

Story & Spielfigur(en)

Vanguard Squadron vs. Titan-Staffel

Die Geschichte von Star Wars: Squadrons spielt nach Episode 6: Die Rückkehr der Jedi-Ritter. In der Einzelspieler-Story spielen wir zwei Piloten beider Fraktionen. Dabei stehen die beiden Jäger-Staffeln Titan-Squad (Imperium) und Vanguard Squadron (Neue Republik) im Fokus des Spiels.

Zwischen Episode 6 und Episode 7 arbeitet die neue Republick an dem Projekt Starhawk.

Starhawks sind eine Art Kreuzer, die der Neuen Republik im Kampf gegen das Imperium mehr Stärke geben sollen.

Natürlich hört der Titan-Squad von dem Projekt Starhawk und will mit aller Macht die Realisierung des Prokjekts verhindern. So muss der Vanguard Squadron den Titan-Squad aufhalten.

Gameplay

Kein HUD, mehr Immersion

Star Wars: Squadrons ist ausschließlich in der Ego-Perspektive spielbar. Der Gameplay-Trailer demonstriert eindrucksvoll, dass Star Wars-Squadrons ohne überflüssige Menüs, Anzeigen und Textfelder auskommen möchte.

Somit werden alle Anzeigen wie Munition etc. in das Amaturenbrett unseres X-Wing oder TIE-Fighters implementiert.

Vier Klassen, acht Raumschiffe

Wenn wir schon über X-Wing und TIE-Fighters schreiben, wird es höchste Zeit, zu den spielbaren Raumschiffen in Star Wars: Squadrons zu kommen. Im Spiel können wir aus insgesamt vier verschiedenen Klassen wählen, wie der Gameplay-Trailer zeigt:

  • Jäger: Der Allrounder unter den Raumschiffen, der es mit anderen Sternenjägern aufnehmen kann, aber stark genug bewaffnet ist, um ein gegnerisches Schlachtschiff anzugreifen.
  • Abfangjäger: Der Abfangjäger ist am besten für Dogfights geeignet – also für den direkten Kampf Sternenjäger gegen Sternenjäger. Mit einem gegnerischen Kreuzer solltet ihr euch an Bord dieser Klasse wohl eher nicht anlegen.
  • Unterstützung: Wie der Name schon vermuten lässt, der Support unter den Klassen von Squadrons. An Bord eines Unterstützer könnt ihr Verbündete reparieren, sie mit Munition versorgen und sogar gegnerische Jäger stören.
  • Bomber: Langsam und träge, dafür umso schwerer bewaffnet. Als Bomber solltet ihr auf die Konfrontation mit anderen Sternenjägern verzichten und euch auf den Angriff auf gegnerische Kreuzer konzentrieren. Bleibt nur zu hoffen, dass euch euer Team ausreichend Geleitschutz liefert.

Den vier Raumschiff-Klassen von Star Wars: Squadrons ordnen sich nach unseren aktuellen Informationen acht Sternenjäger unter – jeweils vier für das Galaktische Imperium und vier für die Neue Republik:

Die Schiffe der Rebellen/Galaktischen Republik

  • X-Wing: Jäger
  • A-Wing: Abfangjäger
  • U-Wing: Unterstützung
  • Y-Wing: Bomber

Die Schiffe des Galaktischen Imperiums

  • TIE Fighter: Jäger
  • TIE Interceptor: Abfangjäger
  • TIE Reaper: Unterstützer
  • TIE Bomber: Bomber

Persönlicher Pilot & Sternenjäger

Die Auswahl der Raumschiffe hält sich zwar in Grenzen, dafür wird Individualisierung bei Star Wars: Squadrons groß geschrieben: Bis zu 50 verschiedene Komponenten eures persönlichen Jägers sollt ihr austauschen beziehungsweise individualisieren können.

Die machen sowohl spielerische, als auch optische Unterschiede: Wir können beispielsweise die Laser-Feuer- und Raketen-Art einstellen, uns einen Reparatur-Droiden anschaffen, zusätzliche Schilde kaufen oder unsere Schubkraft erhöhen.

Zusätzlich können wir unter anderem die Farbe unseres Raumjägers anpassen und das Cockpit mit Wackelköpfen ausschmücken – im Gameplay-Trailer war beispielsweise ein kleiner Plastik-Ewok zu sehen.

Unsere imperiale beziehungsweise rebellische Spielfigur ist ebenfalls individualisierbar: Wir können zwischen verschiedenen Pilotenuniformen und Jacken wählen, die auch Han Solo in seinen Kleiderschrank passen würden.

Auf der Seite der Rebellen können wir außerdem zwischen Alien-Rassen wie Twi’lek, Sullustaner oder Trandoshanern wählen – wie das auf der Seite das Imperiums aussieht, muss sich noch zeigen. Immerhin setzen sich die imperialen Streitkräfte primär aus menschlichen oder zumindest humanoiden Soldaten zusammen.

Ihr fragt euch vielleicht, warum ihr eure Spielfigur anpassen solltet, wenn Star Wars: Squadron auf eine Ego-Perspektive setzt? Tatsächlich lässt sich euer Charakter im Social-Hub des Spiels blicken, wo jeweils ein Techniker auf imperialer sowie rebellischer Seite die Anpassungen an eurem Raumschiff vornimmt.

Im Gameplay-Trailer betonte EA übrigens abermals, dass sämtliche Anpassungsmöglichkeiten erspielbar sein werden – ob wir unsere Spielzeit mithilfe von Mikrotransaktionen und Echtgeldkäufen verkürzen können, muss sich noch zeigen.

Spielmodi: Diese Schlachten schlagen wir in Squadrons

Im Multiplayer-Modus von Star Wars: Squadrons wird es 5-vs.-5-Gefechte geben. Hier könnte sogar die KI unser unvollständiges Team auffüllen.

Im Trailer werden verschiedene Taktiken wie der frontale Angriff, Guerrilla-Attacken oder flächendeckende Bombardements vorgestellt.

Bisher wurden zwei Spielmodi vorgestellt:  Luftkampfmodus und Flottenkämpfe. Bei ersteres handelt es sich um ein klassisches 5-gegen-5-Deathmatch, während Flottenkämpfe sich in drei Phasen unterteilen:

  • Phase 1: Luftkampf im Zentrum der Karte gewinnen
  • Phase 2: Zwei Luftkampfschiffe angreifen bzw. verteidigen
  • Phase 3: Subsysteme des Flaggschiffs zerstören bzw. verteidigen

Sicherlich kommen bis zum Release weitere Spielmodi noch dazu.

Star Wars: Squadrons erscheint am 2. Oktober 2020 für PC, Playstation 4 und Xbox One.

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