The Crew 2 im Test: Rasante Action zu Land, Wasser und in der Luft

The Crew 2
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In den Presseankündigungen zu „The Crew 2“  wurde viel versprochen: rasante Renn-Action zu Land, zu Wasser und in der Luft und dazu eine packende Story. Das klingt nach dem ultimativen Rennspiel dieses Sommers.

Gleich zu Beginn schickt euch The Crew 2 in das erste Rennen. Hier wird nicht lange gefackelt und ihr wisst sofort worum es geht: Action, Pferdestärken und jede Menge blitz blanker Rennboliden.

Paradies für PS-Freaks

Ständig bereiten euch Luxusschlitten schlaflose Nächte? Nicht bei The Crew 2, denn hier habt ihr die Auswahl zwischen Bentley, BMW, Ferrari, Lamborghini, Maserati und viele andere Automarken.

Durch möglichst wahnwitzige Fahrmanöver können die Rennteams im Internet sogenannte Follower für sich gewinnen. Diese dienen im Spiel als Währung: Um bestimmte Rennstrecken oder Fahrzeuge frei zu schalten, benötigt es eine bestimmte Menge an Followern.

Trete einer Crew bei

Bevor ihr aber loslegen dürft, müsst ihr erstmal Mitglied einer Renn-Crew werden. Die einzelnen Teams haben sich jeweils auf Renntypen spezialisiert: Die einen heizen durch amerikanische Großstädte während andere lieber mit Rennbooten fahren.

Manchmal gibt es Situationen bei den der Spieler mitten im Rennen das Fahrzeug wechselt. Spannung ist da auf jeden Fall garantiert. Es gibt sogar Rennstrecken, welche mit der Wahrnehmung des Fahrers spielen: Plötzlich verschiebt sich die Landschaft.

Arcade statt Simulation

Fans von realistischen Renn-Simulationen werden von The Crew 2 leider enttäuscht. Denn hier steht lediglich der Spaß im Vordergrund. Die wählbaren Fahrzeuge zeigen nur marginale Unterschiede in Steuerung und Rennverhalten.

Zudem ist es auch sinnvoll, ein bestimmtes Fahrzeug auszuwählen und im Verlauf des Spiel stetig zu verbessern, statt ständig den Fahrzeugwechsel zu nutzen.

Unausgereifte Story

Ubisoft hat den Story-Modus von The Crew 2 im Vergleich zum Vorgängerspiel stark reduziert. Dennoch ist er nicht wirklich besser geworden. Statt mit solch einer großen Auswahl von Fahrzeugen und Rennstrecken schnell die Rennpisten unsicher zu machen, tischt euch The Crew 2 die altbekannten klassichen Dialoge von austauschbaren Spielfiguren auf. Da verliert man schnell die Geduld und wechselt lieber gleich zum Online-Multiplayer-Modus.

Doch all die überflüssigen Dialogen werden durch die im Spiel integrierte Musik wieder wett gemacht. Diese ist mehr als gelungen und die Fahrten werden, je nach befahrener Strecke, mit coolem Hip-Hop, Blues oder Rock-Sound untermalt.

Verfügbarkeit

The Crew 2 ist ab 29. Juni für PC, PS4 und Xbox One verfügbar. Der Preis beträgt 59,95 Euro.

Fazit

The Crew 2 ist jetzt nicht der Rennspiel-Knaller dieses Sommers. Die Story im Story-Modus ist etwas unausgegoren und auch die teils widerspenstige Steuerung nehmen einem ein kleines wenig die Spielfreude. Nichtsdestotrotz kann man mit diesem Spiel sehr viel Spaß haben, da es eine riesengroße Auswahl an Rennstrecken an Land, im Wasser und in der Luft gibt, bei denen sicherlich keine Langeweile aufkommen.

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