
Sony verbucht weitere hohe Verluste im Zusammenhang mit Bungie.
Sony hat im aktuellen Geschäftsbericht weitere deutliche Abschreibungen im Zusammenhang mit Bungie bestätigt und zusätzliche Wertverluste in Höhe von 88,6 Milliarden Yen beziehungsweise rund 560 Millionen US-Dollar ausgewiesen.
Diese neuen Belastungen kommen zu bereits zuvor verbuchten rund 200 Millionen US-Dollar hinzu, die ebenfalls im Zuge der Bungie-Übernahme entstanden sind. Damit steigt das finanzielle Minus rund um das Studio noch einmal spürbar an.
Bungie zählt seit der Übernahme durch Sony zu den zentralen Live-Service-Studios im PlayStation-Portfolio. In den vergangenen Monaten häuften sich jedoch Berichte über interne Umstrukturierungen, wirtschaftlichen Druck sowie Schwierigkeiten bei mehreren Projekten.
Insbesondere die schwächere Entwicklung von Destiny 2, das kommende Projekt Marathon sowie anhaltende Diskussionen über Sonys Live-Service-Strategie rückten das Studio zunehmend in den Fokus der Branche.
Konkrete Details zu den Ursachen der neuen Abschreibungen nennt Sony bislang nicht. Die aktuellen Zahlen machen jedoch deutlich, dass die wirtschaftliche Lage rund um Bungie weiterhin eine erhebliche Herausforderung für den Konzern darstellt.