Ghost Recon Wildlands im Test – Mittendrin im Drogenkrieg

 Ghost Recon Wildlands bietet uns eine einer riesigen offenen Welt inklusive einem Drogenkrieg. Wir haben uns im Einzelspielermodus und in den Koop-Gefechten durchgekämpft.
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Ghost Recon Wildlands gibt uns während des Spielens ein tolles Gefühl. Dafür sorgen die wunderbar ausgesuchten lateinamerikanischen Lieder, die Autoradios oder sonstigen abgestellten Radios.

Die Entwickler von Ubisoft waren sogar selbst vor Ort und haben mit Unterstützung des Staates mehrere Wochen lang recherchiert wie Natur und Siedlungen aussehen und wie die Bevölkerung so lebt.

So können wir in Wildlands durch ganze 26 Regionen fahren, Hochebenen besteigen, den Dschungel erkunden, im Boot auf Flüssen, in europäischen Wäldern sowie in Fabrikanlagen, Städten und Dörfern unterwegs sein. Laut Ubisoft gibt es elf solcher Ökosysteme.

Ghost Recon Wildlands (Bild: Ubisoft)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Ghost Recon Wildlands gibt es 21 Gangsterbosse, die wir entweder alleine mit drei computergesteuerten Begleitern oder im Koop-Modus mit bis zu drei Freunden bekämpfen. Das Spiel hat Ähnlichkeiten mit Far Cry: Man kann sich frei bewegen und die Zwischenbosse in beliebiger Reihenfolge ausschalten.

Kein Jagen in Wildlands

An bestimmten Stellen bekommen wir gut gemachte Zwischensequenzen zu sehen, mit denen die Handlung erzählt wird. Was es nicht gibt, sind die Jagd- und Sammelelemente aus Far Cry. Dafür gibt es einfach keine Zeit bei den ganzen Kämpfen gegen die Bosse.

Die Story dreht sich um einen in Bolivien ermordeten nordamerikanischen Agenten und um einen Anschlag auf die US-Botschaft. Wir spielen einen ehemaligen Soldaten, der im Auftrag eines Geheimdienstes wieder für Recht und Ordnung sorgen soll.

Aussehen und Erfahrungspunkte

Nach dem Intro können wir unser Aussehen wie in einem Rollenspiel bestimmen. So sind ein Mexikaner Bart und eine fette Sonnenbrille durchaus möglich. Danach sind wir mit unserer Betreuerin in einem Helikopter und später finden wir uns dann im Auto wieder.

Die Fahrt endet kurz vor einer Anhöhe, auf dem wir eine Basis des feindlichen Kartells sehen. Wir steigen aus dem Wagen und schauen uns erstmal genauer um. In guter alter Stealth Manier schleichen wir uns immer näher zu den Gebäuden. Während der Spionage nutzen wir Fernglas und Drohne. Sobald ein Gegner mit dem Fernglas oder der Drohen erspäht wurde, wir dieser automatisch getaggt, den wir dann auch weiterhin durch Gebäude oder sonstige Hindernisse hinwegsehen können.

Der Rest des Einsatzes ist dann beste Ego-Shooter-Kost. Wir schießen Gegner für Gegner um und durchsuchen die Gebäude nach Gegenständen und Drogenverstecken, was Erfahrungspunkte gibt.

Die Schießereien in dem noch frühen Einsatzes sind im zweiten von vier Schwierigkeitsgraden. Wirklich herausfordernd war das noch nicht, jedoch ändert es sich in einer etwas späteren Mission. Dort wurde die Security von US-Soldaten ausgebildet, so dass sich eine gute Taktik bewährt.

Ghost Recon Wildlands (Bild: Ubisoft)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch bin dahin können wir unsere Fähigkeiten verbessern. Die verdienten Erfahrungspunkte werden dann in den Ausbau von Skills investiert, um so Beispielweise mehr Treffer einstecken oder Extras wie Fallschirm oder C4-Sprengstoff sowie besondere Waffen wie den Granatwerfer verwenden zu können.

Die Missionsaufgaben sind abwechslungsreich gestaltet. Mal muss ein Überläufer gefunden, in unsere Basis gebracht und verhören werden, dann feindliche Drogenkuriere abfangen.

Wenn wir alleine spielen, können wir mit einem Kreismenü unseren CPU Kollegen einfache Befehle erteilen, wie sich hinter uns versammeln oder ein Ziel angreifen. Später im Spiel ist es sogar Möglich kleinere Rebellengruppen mit in Gefecht zu rufen.

Teleport zu Freunden

Im Koop-Modus ist es natürlich anders: Da stimmt ihr euch mit euren Freunden per Chat ab. Es ist schon eine recht spannende Geschichte, wenn man zu viert per Helikopter über die Berge fliegt. Insgesamt soll man übrigens rund 60 Fahr- und Flugzeuge steuern können.

Eine kleines Highlight im Koop-Modus ist, dass sich die Teammitglieder außerhalb der Kämpfe zueinander teleportieren können. Das ist sehr praktisch in solch einer riesigen Spielwelt.

Die Grafik war sehr gelungen und macht die Berg- und Tallandschaft zu einem spektakulären Blickfang; besonders beim Sonnenauf- sowie Sonnenuntergang Zudem sind auch die vielen kleinen Details schön, etwa die mit Leben gefüllten Dörfer.

Ghost Recon Wildlands erscheint am 7. März 2017. Ubisoft hat neben der Standardversion noch mehrere Sammler Editionen im Angebot.

Vom 3. bis 6. Februar 2017 findet ein geschlossener Betatest statt, für den sich Interessierte auf der offiziellen Webseite anmelden können.

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