Assassin’s Creed: Black Flag Resynced erscheint am 9. Juli 2026

Die Launch-Edition von Assassin's Creed Black Flag Resynced enthält ein Weltkarten-Poster und ein Artbook - die Edward-Kenway-Statue ist das Highlight der Collectors' Edition.

Ganze 13 Jahre nach dem ursprünglichen Release von Assassin’s Creed Black Flag lässt Ubisoft den Fan-Liebling endlich wieder von der Leine. Das Remake des legendären Piraten-Epos schlägt unter dem Namen Resynced in den Häfen ein.

In Black Flag kehren wir zurück ins goldene Zeitalter der Piraterie, direkt in die Karibik um das Jahr 1715. Die Story rund um Edward Kenway und die wuchtigen Seeschlachten bleiben das Herzstück – Ubisoft verspricht hier eine „gewissenhafte Nachbildung“ des Originals. Doch es gibt auch frischen Wind in den Segeln: Wir bekommen neue Story-Inhalte zu Fan-Lieblingen wie Blackbeard oder Stede Bonnet.

Hier sind die wichtigsten Neuerungen:

  • Neue Crew-Mechanik: Ihr könnt drei neue Offiziere anheuern, die der Jackdaw spezielle Kampf-Skills verleihen.

  • Haustiere & Style: Mit Katzen oder Affen kommt Leben an Bord, während massenhaft neue Skins für eure Brigg für den perfekten Look sorgen.

  • Land & See: Ubisoft Singapur poliert die Open World auf – mit überarbeiteten Sammelobjekten an Land und gleich zehn brandneuen Shantys für die Seefahrt.

  • Kenways Flotte: Das Management-Feature ist kein App-Anhängsel mehr! Ihr steuert euer Handelsimperium jetzt direkt aus der Kapitänskajüte heraus – komplett offline und nahtlos ins Gameplay integriert, um euer passives Einkommen zu sichern.

Modernisiertes Gameplay zu Fuß und zu Schiff

Abseits der frischen Inhalte schraubt Ubisoft massiv am Gameplay-Gerüst. Im Fokus stehen das Kampf- und Schleichsystem sowie der klassische Parkour: Die Gefechte sollen durch neue Mechaniken zum Parieren, Ausweichen und Eliminieren deutlich dynamischer ablaufen, ergänzt durch Schnellschuss-Optionen für Pistolen und Wurfpfeile. Beim Klettern versprechen die Entwickler eine responsivere Steuerung für mehr Kontrolle bei Attentaten und Fluchtmanövern. Zudem wurde das Stealth-System befreit – Schleichen ist nun überall möglich, wobei ein neues Licht-, Schatten- und Wettersystem Edwards Sichtbarkeit beeinflusst (ein deutlicher Wink in Richtung Raytracing).

Auch auf hoher See rüstet die Jackdaw auf: Zu den bekannten Breitseiten und Mörsern gesellen sich neue „Feuermethoden“ wie Schrapnellfässer und 8-Pfünder-Kanonen. Damit die Seeschlachten fordernd bleiben, wurden auch die feindlichen Schiffe überarbeitet, die je nach Fraktion nun mit abwechslungsreicheren Angriffsmustern kontern.

Die Anvil-Engine zeigt ihre Stärken

Die größten Veränderungen betreffen die Grafik des Action-Adventures. Es handelt sich um ein vollständiges Remake, dessen technisches Fundament komplett neu aufgebaut wurde und sich weitgehend am aktuellen Serienteil Assassin’s Creed Shadows (Test) orientiert. Zum Einsatz kommt dabei die modernste Version der eigenen Ubisoft Anvil-Engine, die zuletzt wieder stärker in den Fokus gerückt ist – möglicherweise nicht ohne Grund.

Besonders hervorzuheben ist die Integration von Raytracing in der aktuellen Engine-Generation. Ubisoft setzt dabei auf eine vollständig dynamische globale Beleuchtung mittels Strahlenverfolgung (RTGI) sowie Raytracing-Reflexionen. Für weniger leistungsstarke Systeme ist zudem eine Software-Variante des Raytracings in reduzierter Form vorgesehen.

Auch beim Thema Wasser will das Remake neue Maßstäbe setzen: Die Darstellung des Meeres sowie die komplette Wellensimulation wurden von Grund auf überarbeitet. Das Wetter soll dabei direkten Einfluss auf die Spielwelt haben, umgesetzt über das aus Assassin’s Creed Shadows bekannte Atmos-System. Seegang, Wind und Wetter sorgen beispielsweise dafür, dass sich Objekte wie Kokosnüsse am Strand oder Kanonenkugeln an Bord eines Schiffs realistisch und dynamisch bewegen.

Minimal Empfohlen Enthusiast Extrem
Einstellungen Niedrig
1.920 × 1.080, 30 FPS
Raytracing: Standard
Upsampling: Ausgeglichen
Mittel
1.920 × 1.080, 60 FPS
Raytracing: Standard
Upsampling: Ausgeglichen
Hoch
2.560 × 1.440, 60 FPS
Raytracing: Erweitert
Upsampling: Qualität
Ultra
3.840 × 2.160, 60 FPS
Raytracing: Erweitert
Upsampling: Qualität
Prozessor Intel Core i7-8700K
AMD Ryzen 5 3600
Intel Core i5-10600K
AMD Ryzen 5 3600
Intel Core i5-11600K
AMD Ryzen 5 5600X
Intel Core i7-12700K
AMD Ryzen 7 5700X3D
Arbeitsspeicher 16 GB RAM (Dual-Channel-Betrieb)
Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 1660
AMD Radeon RX 5500 XT
Intel Arc A580
Nvidia GeForce RTX 3060
AMD Radeon RX 6600 XT
Intel Arc B580
Nvidia GeForce RTX 3080
AMD Radeon RX 6800 XT
Nvidia GeForce RTX 4090
AMD Radeon RX 7900 XTX
Grafikspeicher 6–8 GB VRAM 8–12 GB VRAM 10–16 GB VRAM 24 GB VRAM
Speicherplatz 65 GB SSD
Betriebssystem Windows 10/11 (64-Bit), DirectX 12

Release am 9. Juli für PC und Konsolen

Assassin’s Creed Black Flag Resynced erscheint am 9. Juli 2026 für den PC über Steam, den Ubisoft Store und den Epic Games Store. In allen Fällen wird ein Ubisoft-Account benötigt, außerdem ist Denuvo-DRM integriert. Zusätzlich erscheint der Titel für PlayStation 5 und Xbox Series X|S.

Auf dem PC liegt der Preis bei rund 60 Euro. Eine Deluxe Edition mit zusätzlichen Skins und Ausrüstungsgegenständen für Edward und die Jackdaw kostet 70 Euro. Vorbesteller erhalten zudem ein weiteres Skin-Paket für den Protagonisten. Ergänzend wird eine 200 Euro teure Collector’s Edition mit physischen Extras angeboten.

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