
Laut Hardware-Leaker KeplerL2 wird die PlayStation 6 voraussichtlich ungewöhnliche 3‑GB‑Speicherchips, insgesamt 30 GB RAM und eine beeindruckende Bandbreite von 640 GB pro Sekunde bieten.
Ein neuer Leak von KeplerL2, einem bekannten PC‑Hardware‑Insider, sorgt aktuell für Gesprächsstoff rund um die kommende PlayStation 6.
Der Leak beschreibt einen Speicheraufbau, der sich deutlich von bisherigen Konsolen und klassischen PC‑Architekturen unterscheidet. Demnach setzt Sonys nächste Hardwaregeneration auf 3‑GB‑Speicherchips, die in einem Clamshell‑Layout angeordnet sind. Insgesamt ergibt das 30 GB RAM, verteilt auf jeweils fünf Chips pro Seite des Boards.
Zusätzlich gibt der Leak technische Details zur Speicherbandbreite preis. Die PS6 soll auf einem 160‑Bit‑Interface basieren, das pro 10‑Bit‑Segment 32 GB pro Sekunde liefert. Zusammengerechnet ergibt das eine beeindruckende Bandbreite von 640 GB pro Sekunde – vergleichbar mit modernen High‑End‑Grafikkarten.
Interessant ist auch, dass laut KeplerL2 der gesamte Speicher von CPU, GPU und Betriebssystem gemeinsam genutzt wird.
Wie groß der tatsächliche Vorteil oder Nachteil dieses Ansatzes ausfällt, hängt stark davon ab, wie Spiele ihre Datenstrukturen organisieren und wie effizient Entwickler das einheitliche Speicherlayout nutzen.
Damit liefert der Leak einen der bisher detailliertesten Einblicke in die mögliche Speicherarchitektur der PlayStation 6, auch wenn Sony selbst noch keine offiziellen Angaben zur Hardware gemacht hat.
Quelle: neogaf