
Berichten zufolge hat Sony mit nur einer Handvoll PC-Erfolge schätzungsweise über eine Milliarde Dollar auf der Plattform Steam erwirtschaftet.
Neue Schätzungen verdeutlichen eindrucksvoll, wie stark sich PlayStation-Titel mittlerweile auf dem PC-Markt behaupten. Aktuelle Daten zeigen, dass die über Steam veröffentlichten Spiele insgesamt einen Bruttoumsatz von mehr als 1,5 Milliarden Dollar erzielt haben. Während Valve durch seine gestaffelte Gebührenstruktur erheblich mitverdient, fließt der Großteil dieser Summe direkt an Sony.
Die Berechnungen basieren auf dem gängigen Provisionsmodell von Steam: Von den ersten zehn Millionen Dollar Umsatz behält Valve 30 Prozent ein. Ab dieser Marke sinkt der Anteil auf 25 Prozent und reduziert sich bei Umsätzen über fünfzig Millionen Dollar schließlich auf 20 Prozent. Auf Grundlage dieser Struktur kommt Alinea Analytics zu dem Schluss, dass Sony unterm Strich fast 1,2 Milliarden Dollar einnimmt, während Valve Provisionen in Höhe von über 350 Millionen Dollar aus den Verkäufen der PlayStation-Bibliothek verbuchen kann.
Ein herausragender Erfolgstreiber ist Helldivers 2, das mit 12,7 Millionen verkauften Exemplaren und einem Bruttoumsatz von rund 400 Millionen Dollar die Rangliste anführt. Der Vorsprung zum restlichen Portfolio ist gewaltig, wenngleich auch Horizon Zero Dawn mit 4,5 Millionen Verkäufen und 170 Millionen Dollar Umsatz die anhaltende Stärke der Marke unterstreicht. God of War steuert weitere 150 Millionen Dollar bei, erzielt durch 4,2 Millionen abgesetzte Einheiten.
Auch Days Gone liefert mit 108 Millionen Dollar bei 3,4 Millionen Verkäufen ein überraschend starkes Ergebnis ab, während Marvel’s Spider-Man Remastered mit einem Umsatz von 116 Millionen Dollar und 2,7 Millionen verkauften Kopien ebenfalls signifikant zur Bilanz beiträgt. Diese Zahlen illustrieren den beachtlichen Erfolg der PC-Strategie der PlayStation Studios und zeigen, wie maßgeblich Hits wie Helldivers 2 und Horizon Zero Dawn das Gesamtergebnis prägen.
Quelle: alineaanalytics