Call of Duty: Black Ops 7 Spielerzahlen stürtzen auf Rekordtief

Die einst unangefochtene Vorherrschaft von Call of Duty gerät ins Wanken. Aktuelle Daten vom Januar 2026 zeichnen ein düsteres Bild für den neuesten Ableger Black Ops 7. Während das Franchise über Jahre hinweg die Charts dominierte, markiert der aktuelle Spielerschwund einen historischen Wendepunkt.

Abstieg in die Bedeutungslosigkeit?

Besonders auf der Plattform Steam offenbart sich das Ausmaß der Krise: Mit einem 24-Stunden-Peak von lediglich 52.632 gleichzeitigen Spielern (Stand: 4. Januar 2026) ist der Titel auf einen historischen Tiefpunkt gefallen. Besonders schmerzhaft für Activision: Damit rangiert das millionenschwere Triple-A-Projekt inzwischen hinter Titeln wie VRChat und dem Dauerbrenner Dead by Daylight, die deutlich höhere Aktivitätsraten vorweisen.

Die Gründe für den freien Fall

Analysten und die Community sind sich einig, dass mehrere Faktoren zu diesem beispiellosen Absturz geführt haben:

  • Übermächtige Konkurrenz: Das Jahr 2025 bot mit Battlefield 6 und dem Überraschungserfolg Arc Raiders starke Alternativen, die unzufriedene Fans in Scharen abwarben.

  • Massive Kritik am Spiel: Die Entscheidung für eine Online-Zwang-Kampagne ohne Speicherpunkte sowie der Vorwurf, zu viele KI-generierte Assets zu nutzen, sorgten für einen gewaltigen Image-Schaden.

  • Abnutzungserscheinungen: Die sogenannte „CoD-Fatigue“ (Franchise-Müdigkeit) hat durch die jährlichen Veröffentlichungen ohne echte Innovationen ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht.

Ein Wendepunkt für die Marke

Obwohl die Zahlen auf den Konsolen und über den Game Pass wahrscheinlich höher liegen, gilt der Steam-Absturz als wichtigster Gradmesser für das langfristige Engagement. Der Rückgang der Verkaufszahlen um über 60 % im Vergleich zum Vorjahr verdeutlicht, dass die Fans nicht mehr bereit sind, das gewohnte Konzept blind zu unterstützen.

Quelle: steamdb

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