Where Winds Meet angespielt: Eine atemberaubende Reise durch das alte China auf der gamescom 2026

Where Winds Meet Review

Auf der gamescom 2026 hatten wir die Gelegenheit, Where Winds Meet hinter verschlossenen Türen selbst anzuspielen und dabei einen ausführlichen Blick auf die Welt, das Kampfsystem und die zahlreichen Gameplay-Möglichkeiten zu werfen.

Mit Where Winds Meet haben die chinesischen Entwickler von Everstone Studio ein vielversprechendes Open-World-Abenteuer in der Hinterhand. Erstmals wurde der Titel 2022 während der gamescom Opening Night Live angekündigt, danach wurde es allerdings lange still um das Spiel.

Optisch erinnert Where Winds Meet durchaus an Ghost of Tsushima – nur mit einem historischen China als Schauplatz. Die Parallelen sind unverkennbar, dennoch bringt Everstone Studio zahlreiche eigene Ideen mit und verleiht dem Abenteuer seinen ganz eigenen Charme.

Auf der gamescom 2026 konnten wir Where Winds Meet hinter verschlossenen Türen selbst anspielen und uns einen Eindruck von der Welt, dem Kampfsystem und den Gameplay-Mechaniken verschaffen. Ob das Spiel tatsächlich das Zeug dazu hat, Ghost of Tsushima Konkurrenz zu machen, erfahrt ihr in unserem Preview.

China im Chaos

Die Handlung von Where Winds Meet führt ins China der Zeit der Zehn Reiche. Mit dem Aufstieg der Song-Dynastie steht das Land vor einer neuen Ära, während sich die politischen Konflikte immer weiter zuspitzen und ein Krieg droht. In dieser turbulenten Zeit schlüpfen wir in die Rolle eines selbst erstellten Schwertkämpfers, der zwischen Machtkämpfen und zunehmendem Chaos ums Überleben kämpft.

Kung-Fu trifft auf rasante Kämpfe

Das Herzstück von Where Winds Meet ist zweifellos das umfangreiche Kampfsystem. Die Mischung aus Martial-Arts und Wuxia sorgt für schnelle, spektakuläre Gefechte, die weit über gewöhnlichen Schwertkampf hinausgehen. Neben klassischen Angriffen stehen zahlreiche Spezialfähigkeiten zur Verfügung – von Feuerangriffen bis hin zu mächtigen Betäubungsmanövern, die direkt aus einem Martial-Arts-Film stammen könnten.

Auch defensiv gibt es einiges zu meistern: Angriffe lassen sich parieren oder blocken, während geschicktes Ausweichen dabei hilft, selbst heftigen Attacken zu entkommen. Durch die Kombination der verschiedenen Fähigkeiten entstehen äußerst dynamische Kämpfe, die bereits in unserer kurzen Anspielsession erstaunlich viele Möglichkeiten boten. Gerade die schiere Anzahl an Fähigkeiten macht neugierig darauf, wie vielseitig sich das Kampfsystem im späteren Spiel noch entwickeln wird.

Souls-Gameplay bleibt im Trend

Der Einfluss des weiterhin beliebten Souls-Genres ist auch in Where Winds Meet deutlich zu spüren. Die Kämpfe sind anspruchsvoll, wuchtig und verlangen vor allem gutes Timing. Gegner werden anvisiert, ihre Angriffe müssen gekonnt geblockt, pariert oder umgangen werden, bevor sich ein Fenster für den eigenen Gegenschlag öffnet.

Für zusätzliche Dynamik sorgen die zahlreichen Fähigkeiten und Perks. Sie erweitern das klassische Soulslike-Grundgerüst um deutlich mehr Möglichkeiten und machen die Gefechte abwechslungsreicher.

Beim Schwierigkeitsgrad hält sich Where Winds Meet ebenfalls nicht zurück. Bereits die Demo hatte einige wirklich knackige Begegnungen zu bieten, bei denen Timing und Geduld gefragt waren. Wer Soulslikes mag, dürfte sich hier also schnell zu Hause fühlen.

Eine riesige Open World wartet

Ob Where Winds Meet tatsächlich eine vollwertige Open World bietet, lässt sich nach unserer kurzen Anspielzeit noch nicht abschließend beurteilen. Für einen ausführlichen Streifzug durch die Spielwelt blieb in der Demo schlicht zu wenig Zeit. Der erste Eindruck erinnert allerdings stark an Ghost of Tsushima – nur verschlägt es uns diesmal ins historische China.

Wie viel Leben tatsächlich in dieser riesigen Kulisse steckt, muss sich noch zeigen. Entscheidend wird sein, ob die Welt nur beeindruckend aussieht oder auch mit interessanten Orten, Aktivitäten und Geheimnissen zum Erkunden einlädt. Dafür war unsere Spielzeit schlicht zu kurz.

Atemberaubend schön

Auch grafisch hinterlässt Where Winds Meet einen starken Eindruck. Stimmige Licht- und Wettereffekte, detaillierte Texturen und überzeugende Charaktermodelle sorgen für eine rundum ansehnliche Präsentation. Besonders die Spielwelt konnte in unserer kurzen Demo überzeugen: Dichte Flora und Fauna, abwechslungsreiche Landschaften und eine beeindruckende Weitsicht machen bereits jetzt Lust darauf, noch deutlich mehr von dieser Welt zu sehen.

Der passende Soundtrack für das Abenteuer

Auch akustisch macht Where Winds Meet einen starken Eindruck. Asiatische Klänge unterstreichen das China-Setting, während der epische Soundtrack in den Kämpfen ordentlich Tempo aufnimmt und das Geschehen passend begleitet. Zusammen mit der stimmungsvollen Spielwelt entsteht schnell eine ganz eigene Atmosphäre, die Lust darauf macht, noch tiefer in dieses unverbrauchte Setting einzutauchen.

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