
Auf der gamescom 2026 konnten wir Dragon Ball Xenoverse 3 anspielen. Dabei gab es reichlich Gelegenheit, die neuen Gameplay-Mechaniken auszuprobieren und herauszufinden, was der neueste Ableger für Fans des Dragon-Ball-Universums bereithält.
Nach über zehn Jahren neigt sich die Ära von Dragon Ball Xenoverse 2 langsam dem Ende entgegen. Für Fans gibt es jedoch keinen Grund zur Trauer, denn mit Dragon Ball Xenoverse 3 steht der Nachfolger bereits bereit. Auf der gamescom konnten wir das Action-RPG erstmals anspielen und uns direkt in den Kampf gegen den legendären Super-Saiyajin Broly stürzen.
So sieht die Zukunft von Dragon Ball aus
Falls ihr Dragon Ball Xenoverse 3 bisher noch nicht auf dem Schirm habt, hier die wichtigsten Infos: Die Handlung führt uns ins Jahr 1000 und spielt damit rund 150 Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers. Seit dem Ende von Dragon Ball Z sind sogar 216 Jahre vergangen. Laut Hirano-san dürfen sich Fans zudem auf zahlreiche Überraschungen freuen, die durch die enge Zusammenarbeit mit Toriyama-sensei während der Entwicklung entstanden sind.

Wie schon in den Vorgängern erlebt ihr die Singleplayer-Kampagne aus der Perspektive eures selbst erstellten Charakters. Bei der Charaktererstellung gibt es diesmal allerdings eine neue Option: Erstmals könnt ihr als Cyborg spielen. Viele Details dazu wollte uns Hirano-san noch nicht verraten, deutete jedoch an, dass die Cyborgs besonders durch „Kraft und Geschwindigkeit“ überzeugen sollen.
Auch zur Story können wir euch aufgrund der Demo noch nicht viel erzählen. Diese begann in unserem Fall in der Wohnung unseres Charakters, ehe wir von Gamma 1, dem aus Dragon Ball Super: Super Hero bekannten Cyborg-Krieger, eine Mission erhielten. Kurz darauf rückten wir bereits mit unserem Team aus.
Showdown im verschneiten Land
Wie schon im Vorgänger besteht euer Team auch in Dragon Ball Xenoverse 3 aus vier Charakteren: eurem eigenen Kämpfer und drei NPCs. In unserer Demo gehörten alle drei zur neuen Gruppierung Great Saiyan Squad, die in den ersten beiden Teilen noch von der Time Patrol ersetzt wurde. Im Laufe der Handlung dürfte sich auch eure Spielfigur dem GS anschließen. Warum es dazu kommt, wollte Producer Masayuki Hirano in unserem anschließenden Interview allerdings noch nicht verraten.
Super-Saiyajin oder Seelen-Anrufung?
Nachdem wir uns durch weitere Gegner wie Mitglieder der Freezer-Armee und aggressive Roboter gekämpft hatten, stand schließlich der finale Boss der Mission vor uns: Broly aus dem Kinofilm Dragon Ball Super: Broly – und zwar in seiner mächtigen Full-Power-Form.

Hier kam das überarbeitete Erwachen-System ins Spiel. Wie schon in den Vorgängern könnt ihr euren Charakter abhängig von seiner Rasse verwandeln. Saiyajins können beispielsweise verschiedene Super-Saiyajin-Stufen erreichen. In Dragon Ball Xenoverse 3 steht euch jedoch noch eine weitere Möglichkeit offen: Ihr könnt mit der Seele eines legendären Kriegers verschmelzen.
Die Idee dazu stammt von Akira Toriyama. Über eine Wahrsagerin könnt ihr die Seele eines bekannten Dragon Ball-Charakters herbeirufen. Diese gelangt dadurch ins Jahr 1000 und stellt euch ihre Kräfte sowie ihr Wissen zur Verfügung. Ihr könnt ihre Techniken erlernen und die Seelen wie schon zuvor im Kampf herbeirufen. Neu ist die Möglichkeit, mit ihnen zu verschmelzen und euch dadurch vorübergehend in Charaktere wie Trunks, Piccolo oder Kuririn zu verwandeln.
Broly gibt mächtig Gas
Im Kampf gegen Broly hatten wir die Seele von Trunks aus Dragon Ball Z ausgerüstet, entschieden uns jedoch gegen eine Verschmelzung während des Bosskampfes. Stattdessen verwandelte sich unsere Spielfigur in einen Super-Saiyajin – und die Transformation sah dabei wirklich hervorragend aus. Gleichzeitig konnten wir eine weitere Änderung feststellen, beziehungsweise die Rückkehr eines Features aus früheren Teilen.
Ursprünglich wollte das Entwicklerteam die Verwandlungen an einen Timer knüpfen, sodass ihr ihre Kraft nur etwa eine Minute lang nutzen könnt. Wie Hirano-san erklärte, wurde diese Änderung aufgrund des deutlichen Fan-Feedbacks jedoch wieder verworfen. Stattdessen funktioniert das System nun wie in Xenoverse 2: Eure Transformation ist an das Ki gebunden. Sobald dieses aufgebraucht ist, verwandelt ihr euch zurück.
Kurz darauf legte Broly mit seinen mächtigen Angriffen den Kampfschauplatz in Schutt und Asche. Riesige Eisberge zerbarsten vor unseren Augen, während wir seinen Attacken immer wieder ausweichen mussten. Wir mussten daher passende Zeitfenster für unsere Gegenangriffe abwarten, bis es uns schließlich gelang, Broly zu bezwingen.
Insgesamt hat die Demo einen guten ersten Eindruck hinterlassen. Optisch macht die Reihe definitiv einen großen Sprung nach vorne: die Charaktermodelle, Umgebungen, Effekte und Animationen sind merklich detaillierter und geschmeidiger als zuvor. Zudem hatten viele Angriffe durch diese Verbesserungen noch mehr Wucht.