Diablo V: Nachfolger auf der BlizzCon 2026 angekündigt

Diablo V" und Netflix-Serie im Diablo-Universum angekündigt | heise onlineBlizzard hat auf der BlizzCon den nächsten Teil von Diablo angekündigt und diesmal hat der Teufel bereits gewonnen. 

In Diablo V ist der Kampf um Sanktuario bereits verloren. Rund 100 Jahre nach den Ereignissen von Diablo IV haben die Mächte der Hölle die Welt endgültig erobert. Diablo selbst wandelt offen durch Sanktuario – und die Spieler müssen nun nicht mehr die Welt retten, sondern einen Weg aus dieser Hölle finden.

Dabei dient eine Karawane als mobile Stadt. Ihre Mitglieder fungieren gleichzeitig als Questgeber und Begleiter und bringen jeweils eigene Geschichten mit. Blizzard will den Nebenfiguren dadurch mehr Raum geben und den erzählerischen Schwerpunkt des Vorgängers weiter ausbauen.

Auch beim Klassenangebot legt Blizzard zum Start die Messlatte höher als bei bisherigen Serienteilen. Bestätigt sind Mönch und Dämonenjäger, hinzu kommt mit dem Plageritter eine komplett neue Klasse. Der schwer gepanzerte Kämpfer verseucht seine Umgebung und nutzt die Krankheit anschließend als Energiequelle.

Überarbeitet wird außerdem das Beutesystem. Sets kehren zurück und sollen neue Möglichkeiten für unterschiedliche Builds eröffnen. Gleichzeitig entwickelt sich die Ausrüstung im Spielverlauf weiter und wird zunehmend komplexer.

Der Release ist derzeit für Frühjahr 2029 geplant. Damit liegt Diablo V noch mehrere Jahre in der Zukunft.

Diablo IV bekommt noch eine letzte Klasse

Für Diablo IV bedeutet die Ankündigung gleichzeitig den Beginn des Endes. Im kommenden Jahr erscheint mit der Amazone noch eine neue Klasse. Sie stammt von den Skovos-Inseln und kämpft mit Speeren und Bögen. Besitzer der Erweiterung Lord of Hatred erhalten sie allerdings nicht automatisch – Blizzard verkauft die Amazone separat als kostenpflichtiges Class Pack.

Weitere Erweiterungen sind dagegen nicht mehr geplant. Laut Blizzard ist die Geschichte von Diablo IV erzählt, neue Seasons soll es aber weiterhin geben. Dabei wollen die Entwickler stärker auf das Feedback der Community reagieren und ihre Inhalte entsprechend anpassen.

Ab kommender Woche ist Diablo IV außerdem auf der Nintendo Switch 2 spielbar. Ganz verschwinden wird der vierte Teil mit dem Release von Diablo V ohnehin nicht: Blizzard verspricht, das Spiel noch „für eine sehr lange Zeit“ zu unterstützen.

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