The Game Awards: Showcase-Event steht am 10. Dezember an

The Game Awards: Showcase-Event mit Preis­verleihung steht am 10. Dezember an

Die Game Awards kehren auch 2026 im Dezember zurück. Der Termin für das jährliche Showcase inklusive Preisverleihung steht mittlerweile fest. In Europa wird die Veranstaltung in der Nacht vom 10. auf den 11. Dezember 2026 live übertragen.

In 60 Tagen kehren die Game Awards zurück. Die Veranstaltung findet offiziell am 10. Dezember 2026 statt. Aufgrund der Zeitverschiebung beginnt der Livestream in Deutschland jedoch in der Nacht zum 11. Dezember um 1:30 Uhr. Die Show dürfte rund drei Stunden dauern.

Im Mittelpunkt stehen neben der Preisverleihung traditionell vor allem Trailer und Ankündigungen zu neuen sowie bereits bekannten Videospielen.

Nominierungen werden Ende November erwartet

Welche Kategorien es 2026 geben wird und welche Spiele nominiert werden, steht bislang noch nicht fest. Im vergangenen Jahr gab es insgesamt 29 Kategorien. Die vollständige Liste der Nominierten wird voraussichtlich erst gegen Ende November veröffentlicht.

Die Auswahl übernimmt eine Fachjury, der mehr als 100 internationale Videospielredaktionen und Social-Media-Persönlichkeiten angehören. Berücksichtigt werden grundsätzlich Spiele, die seit Ende November 2025 erschienen sind. Titel, die erst Ende November 2026 oder später veröffentlicht werden, kommen entsprechend erst im nächsten Jahr infrage. Das für den 19. November angekündigte GTA 6 könnte dagegen noch bei der diesjährigen Preisverleihung berücksichtigt werden.

Abstimmungssystem bleibt umstritten

Nach der Bekanntgabe der Nominierungen beginnt das öffentliche Voting. Allerdings hat die Stimme der Spieler nur begrenzten Einfluss auf das Endergebnis: Die Fachjury trägt traditionell 90 Prozent zur Entscheidung bei, während die Abstimmung der Öffentlichkeit lediglich mit zehn Prozent gewichtet wird.

Ob die Veranstalter dieses Verhältnis 2026 verändern, ist bislang nicht bekannt. Eine Anpassung wird derzeit nicht erwartet.

Die Verantwortlichen begründen die Gewichtung unter anderem mit Fairness. Spiele, die nur auf einer Plattform erscheinen, erreichen häufig eine kleinere Gruppe potenzieller Wähler als plattformübergreifende Titel. Außerdem können reine Publikumspreise durch koordinierte Abstimmungen oder sogenanntes Review Bombing beeinflusst werden.

Auch bei anderen Abstimmungen, etwa den Steam Awards, zeigte sich bereits, wie anfällig Publikumspreise für solche Manipulationen sein können. Dennoch bleibt die Gewichtung der Stimmen bei den Game Awards ein wiederkehrender Kritikpunkt.

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