Steam Machine kostet über 1.000 Euro und Losverfahren

Steam Machine: Verkauf startet mit über 1.000 Euro und Losverfahren

Valve hat den Verkauf der Steam Machine gestartet. Die beiden Varianten sind ab 1.039 Euro erhältlich.

Allerdings läuft der Kauf nicht klassisch ab: Interessenten können sich nur bis zum 25. Juni bewerben und landen anschließend in einem Lostopf. Wer ausgelost wird, erhält die Möglichkeit, eine Steam Machine zu erwerben.

Vor wenigen Tagen verdichteten sich durch neue Geekbench-Ergebnisse die Hinweise, dass die Steam Machine kurz vor dem Release stehen könnte. Nun ist die offizielle Bestellseite online gegangen.

Die Valve-Hardware wird in zwei Varianten angeboten – jeweils mit und ohne Steam Controller erhältlich.

SSD-Größe 512 GB 2 TB
Inklusive Steam Controller Nein Ja Nein Ja
Preis 1.039 Euro 1.108 Euro 1.359 Euro 1.428 Euro

Das Basismodell der Steam Machine bietet eine 512-GB-NVMe-SSD und startet bei 1.039 Euro. Für die größere Variante mit 2 TB Speicher werden 1.359 Euro fällig – ein Aufpreis von über 300 Euro.

Wer sich für ein Bundle mit Steam Controller entscheidet, zahlt 1.108 Euro beziehungsweise 1.428 Euro. Gegenüber dem Einzelkauf des Controllers ergibt sich dabei eine Ersparnis von rund 30 Euro.

Neben dem erweiterten Speicher bietet die 2-TB-Version zusätzliche, austauschbare Frontblenden aus rotem Stoff und massivem Walnussholz.

Steam Machine 2 TB mit Controller
Steam Machine 2 TB
Steam Machine 2 TB

Teilnahme an Verlosung notwendig

Für alle Interessenten gilt: Eine direkte Bestellung ist nicht möglich. Stattdessen müssen sich Käufer vorab registrieren.

Unabhängig von der gewählten Variante haben Spieler bis zum 25. Juni um 19:00 Uhr Zeit, sich anzumelden. Eine nachträgliche Änderung der Auswahl ist dabei ausgeschlossen.

Nach Ablauf der Frist entscheidet ein Zufallsverfahren darüber, wer einen Platz auf der Reservierungs- beziehungsweise Warteliste erhält.

Steam Machine mit RDNA 3

Die Steam Machine präsentiert sich als kompakter Würfel mit rund 15 Zentimetern Kantenlänge und wird mit SteamOS 3.8 ausgeliefert. Laut Valve soll das System besonders leise und effizient arbeiten.

Im Inneren kommt moderne Hardware zum Einsatz: Eine Kombination aus AMD Zen 4 mit sechs Kernen und RDNA 3 mit 28 Compute Units soll Spiele in 4K bei 60 FPS ermöglichen – unterstützt durch FSR. Passend dazu hat AMD kürzlich FSR 4.1 für RDNA-3-Grafikkarten wie die Radeon-RX-7000-Serie veröffentlicht.

Das Netzteil ist direkt im Gehäuse integriert. Für die Konnektivität stehen Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3 zur Verfügung. Optisch setzt die Steam Machine zudem Akzente mit einem LED-Streifen an der Front.

Quelle: steam

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