
Sony bekräftigt die Zukunft der PlayStation-Konsolen und plant, das klassische Hardware-Geschäft gezielt durch Cloud- und Handheld-Angebote zu ergänzen.
Im Hinblick auf die PlayStation 6 bekräftigt Sony erneut seine Strategie, auch künftig auf klassische Konsolen zu setzen und das Hardware-Konzept fortzuführen. Gleichzeitig soll das PlayStation-Ökosystem durch Cloud-Gaming und Handheld-Geräte weiter ausgebaut werden.
In einem Interview erklärte PlayStation-CEO Hideaki Nishino, dass dedizierte Konsolen weiterhin das Kerngeschäft bleiben. Die direkte Spielerfahrung – Konsole einschalten und sofort loslegen – sei nach wie vor ein zentraler Bestandteil des Gamings.
Gleichzeitig verwies Nishino darauf, dass sich das Nutzungsverhalten verändert. Nicht alle Spieler möchten ausschließlich am Fernseher spielen. Deshalb investiert Sony verstärkt in ergänzende Angebote wie das PlayStation Portal, Cloud-Streaming und weitere Hardware, um mehr Flexibilität zu ermöglichen.
Zudem deutete er an, dass zukünftige Geräte unterschiedliche Formen annehmen könnten. Neue Technologien eröffnen zusätzliche Möglichkeiten für verschiedene Nutzungsszenarien, konkrete Details nannte er jedoch nicht.
Die Aussagen fallen in eine Phase, in der die Branche zunehmend über die nächste Konsolengeneration diskutiert. Während Microsoft bereits ein hybrideres Konzept für die nächste Xbox andeutet, unterstreicht Sony, dass klassische PlayStation-Konsolen auch künftig eine zentrale Rolle spielen werden.