Alien: Isolation 2 angespielt: Wieder auf der Flucht vor dem Xenomorph auf der gamescom 2026

Quelle: dlcompare

Auf der gamescom konnten wir Alien: Isolation 2 erstmals selbst anspielen und uns veinen Eindruck vom kommenden Survival-Horror-Sequel erschaffen.

Lange mussten Fans auf die Fortsetzung von Alien: Isolation warten. Im Oktober 2024 machte Creative Assembly schließlich offiziell, dass sich ein Nachfolger des beliebten Horror-Abenteuers in Entwicklung befindet.

Auf der diesjährigen gamescom konnten wir Alien: Isolation 2 nun erstmals selbst anspielen. In unserer Preview verraten wir euch, wie sich das Sequel spielt und ob Creative Assembly erneut an die Stärken des Originals anknüpfen kann.

Düsterer Horror, der uns den Atem raubt

Schon Alien: Isolation überzeugte mit einer beklemmenden Atmosphäre, und auch der Nachfolger knüpft genau dort an. Selbst unter den schwierigen Bedingungen einer Messe-Demo hat es Alien: Isolation 2 geschafft, uns innerhalb kürzester Zeit in seinen Bann zu ziehen.

Dabei hatte das Spiel auf der gamescom eigentlich mit denkbar ungünstigen Voraussetzungen zu kämpfen: Umgebungsgeräusche, helle Messehallen und andere Besucher machen es einem Horror-Titel nicht gerade leicht, die gewünschte Stimmung aufzubauen. Trotzdem gelingt es Creative Assembly erstaunlich gut, genau die richtige Atmosphäre zu erzeugen.

Dafür braucht es nicht einmal ständig das Alien. Bereits das Zusammenspiel aus Licht und Schatten, unheimlichen Geräuschen und der ständigen Ungewissheit sorgt für Anspannung. Jeder Schritt durch die Umgebung kann zum nächsten Schreckmoment führen. Die Inszenierung wirkt dabei ausgesprochen hochwertig und erinnert stellenweise tatsächlich an einen Hollywood-Horrorfilm.

Hinter jeder Ecke kann der Tod lauern

Am gefährlichsten wird Alien: Isolation 2, sobald das Alien tatsächlich in unserer Nähe ist. Dann verwandelt sich jeder noch so kleine Fehler in eine potenziell tödliche Situation. Trotz der aufkommenden Panik müssen wir einen kühlen Kopf bewahren und genau überlegen, wie wir dem Xenomorph entkommen können.

Genau dieses Katz-und-Maus-Spiel funktioniert auch im Nachfolger hervorragend. Das Alien ist ständig in Bewegung und kann jederzeit unerwartet auftauchen. Wer unvorsichtig vorgeht oder im falschen Moment eine Aktion ausführt, bezahlt den Fehler meist sofort mit dem virtuellen Leben. Dass dabei gelegentlich Trial-and-Error dazugehört, passt hervorragend zum bekannten Spielprinzip der Reihe.

Um nicht entdeckt zu werden, müssen wir unsere Umgebung aufmerksam beobachten und jede Möglichkeit nutzen, die sich uns bietet. Dabei helfen unter anderem Gegenstände, die wir aufnehmen und gezielt werfen können. So lässt sich das Alien von unserer Position weglocken und für kurze Zeit auf eine falsche Fährte bringen.

Allerdings ist auch dabei Vorsicht geboten: Das richtige Timing entscheidet darüber, ob der Ablenkungsversuch funktioniert oder uns erst recht verrät. Genau diese permanente Unsicherheit sorgt dafür, dass selbst vermeintlich einfache Situationen unglaublich spannend bleiben. Das Alien ist uns dabei stets einen Schritt voraus – und wir müssen alles daransetzen, diesen Abstand nicht noch kleiner werden zu lassen.

Alien: Isolation 2: 30 Minuten Anspielen waren der blanke Horror - ComputerBase

Auch optisch macht das Sequel einiges her

Auch optisch hinterlässt Alien: Isolation 2 bereits einen hervorragenden Eindruck. Das charakteristische Artdesign des Alien-Universums kommt dabei erneut voll zur Geltung und verleiht den Locations eine einzigartige Atmosphäre. Die Designs gehen dabei auf den legendären Künstler H. R. Giger zurück, dessen Einfluss auch im Nachfolger deutlich spürbar ist.

Technisch setzt Creative Assembly auf die Unreal Engine 5. Besonders die detaillierten Texturen sowie die überzeugenden Licht- und Schatteneffekte tragen zur dichten Atmosphäre bei. Auch Partikeleffekte wie Nebel und Regen sorgen dafür, dass die ohnehin düsteren Schauplätze noch eindrucksvoller wirken.

Unsere gamescom-Demo lief zudem durchgehend flüssig mit 60 FPS und machte dabei auch optisch einen sehr starken Eindruck. Ob die Konsolenversionen neben einem Performance-Modus auch einen Qualitätsmodus mit höherer Auflösung bieten werden, konnten wir bislang nicht in Erfahrung bringen. Da diese Kombination inzwischen jedoch weit verbreitet ist, wäre eine entsprechende Option auch bei Alien: Isolation 2 durchaus denkbar.

Unheimliche Klänge sorgen für Gänsehaut

Auch beim Sounddesign zeigt Alien: Isolation 2, wie wichtig die richtige Atmosphäre für einen Horror-Titel ist. Prasselnder Regen, plötzlich einsetzender Donner und zahlreiche dezente Umgebungsgeräusche sorgen immer wieder für eine beklemmende Stimmung und ließen uns während der Demo mehr als einmal zusammenzucken.

Die Soundeffekte fügen sich dabei hervorragend in das typische Alien-Universum ein und verstärken die ohnehin schon angespannte Atmosphäre zusätzlich. Auch die Synchronsprecher machen einen guten Job und tragen dazu bei, dass sich Alien: Isolation 2 stellenweise tatsächlich wie ein interaktiver Alien-Film anfühlt. Beim Sounddesign und der Inszenierung bewegt sich das Spiel damit bereits auf einem erfreulich hohen Niveau.

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