Logitech MX518 Legendary im Test: Überzeugende Neuauflage

Logitech hat seine ikonische Maus MX518 als Legendary-Version neu aufgelegt. Fast alles fühlt sich an wie damals – genug Tasten, kein Schnickschnack, aber der Sensor ist besser.

Logitech hat diese Woche die brandneue MX518-Maus vorgestellt, die den neuesten HERO-Sensor sowie einen neuen SoC enthält. Die neue Maus ist so konzipiert, dass sie in jeder Hinsicht besser als ihr Vorgänger von vor 14 Jahren ist. Eines der Dinge ließ Logitech unverändert: Seine beidhändige Form, die von vielen als ideale Form für eine Gaming-Maus betrachtet wird.

Neuer Sensor

Größter Unterschied zwischen den beiden MX518 ist der Sensor: Bei der Legendary setzt Logitech auf den Hero-16K. Hier sind 800 dpi der hinterlegte Standard, ohne manuellen Eingriff ist bei 6.400 dpi Schluss. Werden die dpi umgeschaltet, wird dies bei installierter Logitech Gaming Software kurz rechts unten eingeblendet. Die neue MX518 wiegt 102 Gramm.

Der neue MX518 der G-Serie, der sich in erster Linie an erfahrene Spieler mit einer Nostalgie über die guten alten Zeiten richtet, ist verkabelt und unterstützt eine Reihe von Funktionen, die bei modernen Mäusen zu finden sind, darunter acht programmierbare Tasten (etwas, das auch auf dem Original implementiert wurde) und fünf integrierte Speicherprofile.

Verfügbarkeit und Fazit

Die MX518 Legendary wird von Logitech offiziell für 60 Euro angeboten und ist bei diversen Händlern zu diesem Preis verfügbar. Ihr erhaltet zwei Jahre Garantie auf die Maus vom schweizer Hersteller.

Fazit

Kein anpassbares Gewicht, kein RGB-Licht, keine Unmengen an zusätzlichen Tasten, kaum Software-Tuning: Das zeichnet die MX518 Legendary aus, denn sie entspricht weitestgehend der originalen MX518 Optical Gaming Mouse von 2005. Wer die alte Version liebte, wird auch die Ergonomie und die Tastenanordnung der neuen hervorragend finden. Die Maus eignet sich allerdings nur für Rechtshänder mit mittleren bis großen Händen, dafür ist der Griffstil durch das Gehäuse nicht zwingend vorgegeben.

Bei ein paar Details hätte Logitech jedoch mehr Sorgfalt walten lassen können, das Scrollrad etwa ist überraschenderweise weniger knackig gerastert als bei anderen Mäusen aus gleichem Haus. Im direkten Vergleich zum ursprünglichen Modell wirkt das wie ein Rückschritt, zumal bei den Haupttasten die heute übliche Metallfeder fehlt und multiple Klicks dadurch langsamer sind – eventuell ist das jedoch so gewollt.

Dank den Verbesserungen werden die kleinen Mankos einfach wett gemacht: Drei große statt fünf kleine Füße sorgen auf einigen Pads für ein besseres Gleitverhalten, das Kabel ist am Mausansatz verstärkt und der Hero-16K-Sensor zählt zu den besten, die es derzeit gibt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.