Simulator aus den USA soll Lehrer vor Amokläufen vorbereiten

Amokläufe an Schulen: Simulator aus den USA soll Lehrkörper schulen

Die US-Armee und die US-Homeland-Security passen momentan deren Trainingssoftware EDGE an, um Lehrer auf die Situation eines Amoklaufs vorzubereiten. Die einem Spiel ähnliche Simulation soll es den Lehrkräften ermöglichen im Ernstfall bestmöglich vorbereitet zu sein und dementsprechend zu handeln.

Amokläufe sind leider weltweit ein Thema, und insbesondere in den USA treten bewaffnete Amokläufe an Schulen, bedauerlicherweise, verhältnismäßig häufig auf. Wie der Gadget-Blog Gizmodo.com berichtet, wird dort nun ein Spiel-ähnliches Lernprogramm entwickelt, das Lehrer auf einen (bewaffneten) Amoklauf vorbereiten soll.

Das Programm basiert auf EDGE (Enhanced Dynamic Geo-Social Environment), einer VR-Simulation, die von der US-Armee und der US-Homeland-Security entwickelt wird. Bislang wurde EDGE als Trainingssoftware für Feuerwehrleute und Polizisten eingesetzt, im kommenden Frühling soll die für Lehrer angepasste Version veröffentlicht werden.

Tamara Griffith, leitende Ingenieurin von EDGE, sagt über die Simulation, dass mehr Erfahrung im Umgang mit einer solchen Situation die Überlebenschancen deutlich steigert. Das Programm ermögliche es den Lehrern Erfahrungen zu sammeln, wie sie sich in einem Amoklauf bestmöglich verhalten können. Zudem soll es ihnen ermöglichen in einer solchen Situation möglichst ruhig und rational zu bleiben.

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