Dishonored: Der Tod Des Outsiders im Test – Das bessere Dishonored 2?

Bethesda und die Arkane Studios schicken uns mit „Der Tod des Outsiders“ zurück in die Spielwelt von Dishonored. Das Spiel selbst ist ein allein lauffähiges, umfangreiches Add-On zum fairen Preis. 

Neue Heldin Billie Lurk

Fans der Serie kennen die „neue“ Protagonistin schon. Billie hatte einen kurzen Gastauftritt in Teil 2 und tritt ebenfalls im DLC „The Knife of Dunwall“ auf. Durch ihren Mentor Daud wurde sie zu einem Assassinen ausgebildet.

In Dishonored: Der Tod des Outsiders benötigt Daud ihre Hilfe. Mit einem speziellen Dolch gilt es den mächtigen Outsider endgültig zu töten. Ob dann endlich wieder Frieden in der Spielwelt herrscht, dürfte uns spätestens Dishonored 3 sagen können.

Blutig wie eh und je

Passend zur Serie bietet Dishonored: Der Tod des Outsiders auch wieder genug Blut an. Besonders in den Nahkämpfen fließt die rote Sause Körperteile fliegen herum.

Insgesamt bietet das Add-On fünf Missionen mit denen ihr ungefähr 6 bis 10 Stunden lang beschäftigt seid. Je nach gewählten Schwierigkeitsgrad und euren Skills ändert sich die Spielzeit.

Tun und machen ohne Grenzen

Typisch für Dishonored bringt auch das Add-On eine sehr gute Level-Architektur mit sich. So können wir uns schleichend Fortbewegen und die Gegner still und heimlich ausschalten. Sicher kann man auch den anderen Weg wählen und die Gegner reihenweise niederstechen.

Damit uns das Geld für den Schwarzmarkt nicht ausgeht sollten wir die Nebenmissionen annehmen und erfolgreich abschließen. In jedem Level gilt es eine Handvoll davon zu erledigen. Nicht immer müssen wir die gesuchten Personen töten. Manchmal reicht auch das lediglich Stehlen eines wichtigen Dokuments.

Altbekannte Fähigkeiten

In Sachen Fähigkeiten wurde definitiv der Rot Stift gezückt, denn in Dishonored: Der Tod des Outsiders stehen uns nicht so viele Fähigkeiten wie in Teil 2 zur Verfügung. Wir können beispielsweise mit Ratten sprechen, uns zu eine andere Position teleportieren oder unseren Körper verlassen, um die Gegend zu erkunden. Auch ein optisches Erscheinungsbild einer beliebigen Figur können wir übernehmen. Menschen können wir täuschen, Hunde hingegen sind immun dagegen.

Außerdem bietet uns das Add-On das klassische Waffenarsenal an: Von diversen, verschießbaren Bolzen bis hin zu Granaten und Minen gibt es alles. Zudem können wir unseren Charakter mit den Knochenartefakten verbessern. Dadurch erhalten wir diverse Boni wie beispielsweise mehr Schaden oder mehr Lebensenergie. In der Knochenschmiede können wir uns die Knochenartefakte nach Belieben selbst zusammenbauen.

Fazit

Dishonored: Der Tod des Outsiders bietet nicht viel Neues. Das ist aber vollkommen egal, denn es habdelt sich hierbei lediglich um ein Add-On zum fairen Preis. All jene die von den Abenteuern in Kanaca noch nicht genug haben, können sich das Spiel blind holen. Sogar Neueinsteiger der Serie werden hier nicht enttäuscht, das es kein Storywissen der vorherigen Teile voraussetzt. Alte Hasen erleben aber den ein oder anderen „Aha-Moment“ wenn sie sich die Texte durchlesen.

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